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Modulare Holzbauweise ermöglicht zügigen und nachhaltigen Neubau Es geht los! Moderne Unterkünfte für die Polizeiausbildung

23/2022

Innenminister Georg Maier gab heute gemeinsam mit der Geschäftsführerin der LEG Thüringen, Sabine Wosche, den Startschuss für den Neubau eines modernen Unterkunftsgebäudes auf dem Gelände des Bildungszentrums der Thüringer Polizei.

Der Innenminister sitzt im Führerhaus eines Abrisskrans, der Kranführer erklärt die Funktionsweise.
Foto: Bastian Frank

„Natürlich müssen erst die alten, maroden Gebäude 6 und 7 sowie der Verbindungsbau abgerissen werden, bevor hier Neues, Modernes entstehen kann. Die Baupläne lassen mich jedenfalls auf sehr schöne, offene, wohnliche und jugendgerechte Zimmer hoffen. Junge Menschen brauchen zeitgemäßes Wohnen“, freut sich Innenminister Georg Maier über den Baustart. Gleichzeitig dankte der Minister der LEG Thüringen für die zügige Planung und Umsetzung dieses besonderen Projektes. „Ich bin froh, gemeinsam mit der Geschäftsführung der LEG Thüringen durch das Modell der Anmietung des Neubaus einen gangbaren Weg gefunden zu haben, der vor allem den Anwärterinnen und Anwärtern schnell eine moderne Unterbringung ermöglicht“, so Maier.

„Wir freuen uns und sind stolz, für den Freistaat ein so umfassendes, zukunftsweisendes und zugleich für die Polizei in Thüringen bedeutsames Bauprojekt umsetzen zu dürfen“, sagte LEG-Geschäftsführerin Sabine Wosche. „Als Landesgesellschaft mit langjähriger Erfahrung und Expertise leisten wir gern einen Beitrag zur Verbesserung der Ausbildung junger Polizistinnen und Polizisten im Freistaat, und zugleich bringen wir mit diesem Vorhaben in Holzhybridbauweise das nachhaltige und umweltfreundliche Bauen in Thüringen voran.“ „Der Bau der neuen Unterkunftsräume ist ein wichtiger Schritt, um die Attraktivität des Standorts Meiningen für Polizeianwärterinnen und –anwärter weiter zu stärken. Die Bildungseinrichtung soll im Stil eines Campus weiterentwickelt werden. Hierzu gehören in naher Zukunft natürlich auch moderne Sportstätten und gesellschaftliche Interaktionsräume. Einrichtungen wie diese haben Strahlkraft in die Region und darüber hinaus“, erklärt Minister Georg Maier.

Nach dem Abriss der Gebäude 6 und 7 sowie des Verbindungsbaus bis Ende September 2022 beginnt der Neubau eines Unterkunftsgebäudes für 300 Anwärterinnen und Anwärter durch die Firma ZÜBLIN, Bereich Jena, von der auch die Planung des Projekts stammt. Der dreigeschossige Neubau in U-Form wird in einem von ZÜBLIN entwickelten seriellen und modularen Holzhybrid-Bausystem (MOLENO) errichtet. Massive, innen sichtbare Holzwandelemente runden den Wohncharakter ab. Durch die deutliche Reduktion energieintensiver Materialien wie Stahl und Beton gelingt es, die CO2-Emissionen des Rohbaus um rd. 70% niedriger zu halten als bei herkömmlicher Beton- und Mauerwerksbauweise. Die Wohnräume selbst werden eine Größe von jeweils rund 17,5 m² inkl. einem Bad haben. Hinzu kommen Gemeinschaftsräume wie Teeküchen und Clubräume. Die U-Form lässt eine innenliegende Campusfläche entstehen, welche von allen Seiten leicht zugänglich sein wird. Ziel ist eine Nutzung der Unterkünfte zu Beginn des Jahres 2024.

Im Haushalt 2021 wurden für die Anmietung des Neubaus Verpflichtungsermächtigungen ab dem Jahr 2024 ausgebracht. Laut Baukostenschätzung des Landesamtes für Bau und Verkehr belaufen sich diese in Summe auf 25,2 Mio. Euro.

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