Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Lehrgangsplätze für Gruppenführer werden mehr als verdreifacht Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule erweitert Kapazitäten deutlich

42/2022

Durch gezielte Personalentwicklung und Neueinstellungen an der Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Bad Köstritz (TLFKS) sowie den Einsatz externer Bildungspartner und Dozentinnen und Dozenten werden die Lehrgangskapazitäten in der Brandschutzausbildung deutlich erhöht. Der pandemiebedingte und durch Baumaßnahmen geschuldete Rückstand - insbesondere bei den Führungs- und Speziallehrgängen – wird abgebaut.

Eine gemeinsame Arbeitsgruppe des Thüringer Ministeriums für Inneres und Kommunales (TMIK) und der TLFKS hatte das Konzept erarbeitet. Vor allem Ausbilder aus dem Berufsfeuerwehren oder Führungskräfte aus den Landkreisen helfen bei der Ausbildung mit. Dafür wurden Ausbildungskooperationen mit Gebietskörperschaften geschaffen.

Georg Maier, Minister für Inneres und Kommunales, begrüßt die Maßnahmen: „Mit der kurzfristigen Kapazitätserhöhung begegnen wir der berechtigten Kritik und sichern den aktuell bestehenden Bedarf nach Lehrgangsplätzen. Darauf wollen wir uns aber nicht ausruhen. Mittel- und langfristig streben wir an, das Platzangebot an der TLFKS weiter deutlich aufzustocken. Unser Ziel ist eine zukunftsfähige Ausbildung an einer modernen und ganzheitlichen Aus- und Fortbildungsstätte.“ Auch der Thüringer Feuerwehrverband hatte in der Vergangenheit nachdrücklich auf die angespannte Ausbildungssituation an der TLFKS hingewiesen. „Wir begrüßen ausdrücklich das Engagement von TLFKS und TMIK, eine deutliche Verbesserung der Lehrgangsplätze - gerade bei der Gruppenführerausbildung – herbeizuführen, welche zum Abbau des Lehrgangsstaus führt“, sagte Karsten Utterodt, Vorsitzender des Thüringer Feuerwehrverbands.

Folgende Maßnahmen sind kurzfristig, d. h. im laufenden Jahr, geplant:

  • 40 weitere Gruppenführerplätze
  • 12 weitere Zugführerplätze
  • Bindung externer Bildungspartner
  • Bindung weiterer externer Dozenten
  • 80 weitere Plätze für Drehleitermaschinisten (Ausbildung auch dezentral)
  • mind. 18 weitere Plätze für Gerätewarte
  • kontinuierliche Verbesserung der Personal- und Dozentensituation durch Neueinstellungen und Personalentwicklung

Bis Ende 2023 sollen die Lehrgangsplätze für Gruppen- und Zugführer, Drehleitermaschinisten und Gerätewarte erweitert werden. Insbesondere bei den Gruppenführerlehrgängen ist mehr als eine Verdreifachung der angebotenen Lehrgangsplätze zu erwarten. Von ursprünglich 80 geplanten Lehrgangsplätzen in 2022 soll die Zahl auf 270 in 2023 erhöht werden. Das geschieht über die Zusammenarbeit mit externen Dozentinnen und Dozenten und Lehranbietern, aber auch über die Weiterqualifikation des eigenen Personals. Dieses soll künftig flexibler und damit kurzfristiger eingesetzt werden, um Engpässe zu vermeiden.

Das Thüringer Innenministerium in den sozialen Netzwerken: