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Pilotierungsphase des neuen IT-Verfahrens zum bargeldlosen Zahlungsverkehr hat begonnen Digitales statt Bares

89/2021

In den Polizeidienststellen der LPI Jena ist ab sofort bargeldloser Zahlungsverkehr möglich.

Kreditkarte in der Nahaufnahme

In der Landespolizeiinspektion (LPI) Jena hat die dreimonatige Pilotierungsphase des neuen IT-Verfahrens zum bargeldlosen Zahlungsverkehr begonnen. Dafür stehen insgesamt 55 mobile Zahlungsterminals bereit. „Damit ist die Thüringer Polizei auf dem Weg zu einer weitestgehend bargeldfreien Verwaltung einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Die Einführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs in allen Polizeibehörden des Freistaats bis Ende 2022 stellt einen wichtigen Baustein bei der Digitalisierung der Arbeitsprozesse dar“, sagte der Thüringer Innenminister Georg Maier.

Die Bargeldverwaltung wird mit der flächendeckenden Implementierung des Verfahrens drastisch reduziert. Die bargeldlose Zahlung ist nun unter anderem in folgenden Fällen möglich:

  • Verwarngelder bei Verkehrsordnungswidrigkeiten
  • Verwaltungseinnahmen (z. B. Wildunfallbescheinigung)
  • Sicherheitsleistungen bei Ordnungswidrigkeiten
  • Sicherheitsleistungen bei Straftaten
  • Haftbefehle

Seine Testphase hatte das neue Verfahren bereits seit drei Monaten mit fünf mobilen Zahlungsterminals in der Polizeiinspektion Stadtroda durchlaufen. Der Einsatz- und Streifendienst setzte die Geräte dort erfolgreich bei der Ahndung von Verkehrsordnungswidrigkeiten ein. Ergebnis war eine hohe Akzeptanz beim Anwender und ein reibungsloser Zahlungsverkehr. Als arbeitserleichternd erschienen dabei sowohl das IT-Verfahren selbst, aber auch das Handling der Endgeräte. Nach der LPI Jena werden als nächstes die Autobahn- und die Bereitschaftspolizei mit Terminals ausgestattet.

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