Freistaat verstetigt Feuerwehrrente Rückwirkende Anpassung der Beiträge zur Stabilisierung der Verrentungssätze erforderlich


Innenminister Georg Maier bedankte sich heute (12. November 2020) bei den Vertreterinnen und Vertretern des Landtages für die zügige Beratung des Gesetzes zur Änderung des Thüringer Brand- und Katastrophenschutzgesetzes und zur Änderung versorgungsrechtlicher Regelungen. Damit kann die zusätzliche Altersversorgung für aktive Feuerwehrleute weiterhin gewährleistet werden.

Feuerwehrhelm

Innenminister Georg Maier bedankte sich heute (12. November 2020) bei den Vertreterinnen und Vertretern des Landtages für die zügige Beratung des Gesetzes zur Änderung des Thüringer Brand- und Katastrophenschutzgesetzes und zur Änderung versorgungsrechtlicher Regelungen. Damit kann die zusätzliche Altersversorgung für aktive Feuerwehrleute weiterhin gewährleistet werden. Aufgrund der Zinsentwicklung drohte ein Absinken der Auszahlungsbeträge. Dem tritt das Land mit einer Verdopplung seines Beitrages auf 12 Euro pro Monat und aktivem Feuerwehrangehörigen in den Einsatzabteilungen entgegen. „Die Feuerwehrrente ist ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung, gegenüber denen die sich tagtäglich für unsere Gesellschaft engagieren. Mit der Sicherung der Verrentungssätze halten wir das Ehrenamt im Brandschutz attraktiv und geben ein positives Signal für die dauerhafte Mitgliederentwicklung in die Wehren unseres Landes“, betonte Innenminister Georg Maier.

Die sog. Feuerwehrrente ist eine Anerkennung für die langjährige aktive Tätigkeit zugunsten des Allgemeinwohls, bei der die Angehörigen der Feuerwehren im Ehrenamt eine Pflichtaufgabe der Gemeinden erfüllen. Das Land und die Gemeinden, als kommunale Aufgabenträger, entrichteten dafür bisher für jeden Feuerwehrangehörigen monatlich einen anteiligen Beitrag von jeweils 6 Euro. Nach der Vollendung des 60. Lebensjahres oder dem späteren Ausscheiden aus den Einsatzabteilungen der Thüringer Feuerwehren wird daraus die Feuerwehrrente bezahlt.

Die zusätzlich notwendigen Haushaltsmittel sind durch den Beschluss des Thüringer Landtags zum Haushalt 2020 bereits im laufenden Haushalt etatisiert. Deshalb kann und soll die Erhöhung rückwirkend zum 1. Januar 2020 wirksam werden.

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