Was sind Anzeichen für den Konsum von Crystal?

 

Es gibt keine eindeutigen Hinweise, wie man den Drogenkonsum bei Betroffenen zweifelsfrei erkennen kann. Aber die Häufung von einer Mehrzahl von Anzeichen lassen die Vermutungen bestärken. Einige Konsumenten nutzen Crystal als einen sogenannten »Kaffeeersatz« am Morgen oder in Phasen von tagesabhängigen Leistungseinbrüchen. Dabei werden sehr geringe Mengen Crystal nasal konsumiert, ohne dass ein sehr auffälliges Crystal-Verhalten sichtbar wird.

 

Körperliche Anzeichen:

Übersicht von Rauschgift - Pupillengröße und Pupillenreaktion:

Drogenart                                       Pupillengröße                        Pupillenreaktion

Cannabis                                        normal bis erweitert             normal bis verlangsamt (gerötete/glasige Augen)

Opiate/Opioide/Heroin                  verengt                                   Reaktion kaum feststellbar

Kokain/Amphetamine/Crystal      erweitert                                 verlangsamt

Halluzinogene (LSD)                     erweitert                                 fast normal

Schlaf-/Beruhigungsmittel            normal                                    verlangsamt

Schnüffelstoffe                                normal bis erweitert             fast normal

 

Anzeichen im Verhalten bei Crystal-Konsum:

  • Konzentrationsverlust
  • kann keinen komplexen Ausdaueranforderungen nachkommen
  • Stimmungswechsel: sitzt schlapp da, wird plötzlich überschwänglich redselig
  • weint grundlos
  • nervös
  • angespannt erregt
  • Durchfall
  • Verstopfung – wechselweise

Grundsätzlich wirkt Methamphetamin stärker als die Amphetamine.

 

Wirkungen:

Sehr rasche Entwicklung einer Abhängigkeit! Vor allem durch den extrem tiefen Crash bei Wirkungsabnahme!

  • rasch einsetzende High-Gefühle, Glücksgefühle
  • hohe Dosis wirkt halluzinogen 
  • kontaktfreudig 
  • überschwänglich redselig - Wahrheitsdroge! 
  • Missempfindungen auf der Haut: Käferkrabbeln und ähnlich Pupillenweitstellung 

Schon bei wenig häufiger Anwendung entstehen:

  • Schlaflosigkeit - Schlafmittelmissbrauch - Beruhigungsmittelmissbrauch 
  • Paranoia 
  • Psychosen - Verfolgungswahn, Angst 
  • Reizbarkeit 
  • Aggressivität 
  • Suizidalität - Selbstmordneigung 
  • Stottern 
  • lang andauernder Konsum erzeugt Hitzekollaps, Nierenschaden, Herzschwäche, Arrhythmie 

 

Erscheinungen:

  • Appetitlosigkeit 
  • motorische Störungen 
  • Sprachstörungen 
  • Zuckungen, Tics Kratzen und Jucken wegen Juckreizgefühl   

 

Ein deutlicher Hinweis auf Drogenkonsum sind auch die zur Benutzung benötigten Utensilien und die Stoffe selbst.

 

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