Zivile Verteidigung, Katastrophenschutz

Zivile Verteidigung

Die zivile Verteidigung hat das Ziel, die Zivilbevölkerung vor den im Verteidigungsfall drohenden Gefahren zu schützen und die Zivilbevölkerung sowie die Streitkräfte mit den lebensnotwendigen Gütern und Leistungen zu versorgen.

Verbindung zu den Streitkräften

Die Verbindung zu den Streitkräften dient dazu, im Verteidigungsfall die Aufgaben im Rahmen der zivilen Verteidigung in Verbindung mit den Streitkräften wahrzunehmen. Im Frieden werden Fragen der Stationierung, der Übungstätigkeit im Lande, der Unterstützung der zuständigen Behörden im Katastrophenfall sowie allgemeine Fragen der Zusammenarbeit mit den im Freistaat Thüringen stationierten oder sich zeitweilig aufhaltenden Streitkräften geregelt.

Katastrophenschutz

In Thüringen ist mit Wirkung zum 1. Januar 2008 ein Wechsel im kommunalen Katastrophenschutz vom eigenen zum übertragenen Wirkungskreis vollzogen worden. Der Katastrophenschutz wird somit nicht mehr von den Landkreisen und kreisfreien Städten wie bisher als kommunale Selbstverwaltungsaufgabe im eigenen Wirkungskreis, sondern als staatliche Aufgabe im übertragenen Wirkungskreis erfüllt.

Katastrophenschutzmedaille

Zur Anerkennung und Würdigung von Verdiensten um den Katastrophenschutz in Thüringen wurde eine Katastrophenschutzauszeichnung gestiftet. Mit ihr können Angehörige der im Katast­rophenschutz mitwirkenden Organisationen für ihre aktive, engagierte und ehrenamtliche Tätig­keit mit einem Ehrenzeichen ausgezeichnet werden.

Katastrophenschutzmedaille

 

 

Thüringer Katastrophenschutzverordnung (ThürKatSVO) in Schaubildern

Die Thüringer Katastrophenschutzverordnung (ThürKatSVO) ist rückwirkend zum 1. Januar 2010 in Kraft getreten. Sie trifft nähere Regelungen über die Aufstellung, Organisation, Ausrüstung, Aus- und Fortbildung sowie den Einsatz der Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes im Freistaat Thüringen.

 

 

 

Diese Seite teilen:

Das Thüringer Innenministerium in den sozialen Netzwerken: