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Hilfreiche Links zur Notfallvorsorge der Bevölkerung

Aufgrund des Krieges in der Ukraine erreichen uns derzeit viele Anfragen aus Medien und Öffentlichkeit, ob und welche Schutz- und Notfallmaßnahmen zu treffen sind. Auf Basis der Informationen, die das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bereit stellt, haben wir im folgenden einige hilfreiche Links zusammengestellt. 

Die Seite wird gemäß der aktuellen Entwicklungen laufend aktualisiert.

(Stand: 04. April 2022)

Das Bevölkerungsschutzsystem in Deutschland

Damit alle Menschen in Deutschland sicher leben können, arbeiten Bund, Länder und Kommunen eng zusammen und bieten Sicherheit für unsere gesamte Gesellschaft. Unterschieden wird dabei  zwischen Zivil- und Katastrophenschutz. 

Zivilschutz ist eine Aufgabe des Bundes. Damit soll die Bevölkerung vor kriegsbedingten Gefahren geschützt werden.

Katastrophenschutz bezeichnet die Gefahrenabwehr bei eintretenden (Natur-)Katastrophen.

Die behördlichen Maßnahmen sind Ergänzungen zur Selbsthilfe der Bevölkerung.

Mehr Informationen zum Bevölkerungsschutzsystem auf der Website des BBK

Warnung der Bevölkerung

Wer rechtzeitig gewarnt wird und weiß, was zu tun ist, kann sich in einem Notfall besser selbst helfen. Seit Anfang 2018 steht in Thüringen flächendeckend ein System zur „Warnung der Bevölkerung“ bei drohenden Gefahren zur Verfügung. Dieses System ist besonders für Gefahrenlagen notwendig, die aus „heiterem Himmel“ eintreffen und sofortige Warnung und (Selbst-)Schutzmaßnahmen erfordern.Zur Warnung der Bevölkerung nutzen Bund, Länder und Kommunen alle verfügbaren Kommunikationskanäle: so etwa das vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) betriebene Modulare Warnsystem (MoWaS) und die Warn-App NINA, eine Vielzahl von Medien und Rundfunksendern bis hin zu Sirenen und Lautsprecherdurchsagen vor Ort.

Das Modulare Warnsystem wird im gesamten Gebiet der Bundesrepublik Deutschland durch die Bundesländer in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn betrieben.

Mehr Informationen zur Warnung der Bevölkerung auf der Website des BBK

Videoclip zu den verschiedenen Sirenentönen (Youtube)

Hinweise für Notsituationen

Egal ob Hochwasser, Chemieunfall oder Stromausfall - unerwartete Notsituationen können sehr vielfältig sein. Mit verschiedenen Vorsorgemaßnahmen kann man sich auf möglicherweise eintretende Notfälle vorbereiten, jedoch ohne grundlos in Panik zu verfallen.

Das BBK stellt Informationen und nützliche Handreichungen bereit, wie sich die Bevölkerung in verschiedenen Notsituationen schützen kann.

Tipps für das Verhalten in bzw. die Vorbereitung auf Notsituationen auf der Website des BBK

 

Auch mit der Planung und Vorhaltung einer persönlichen Notfallvorsorge aus Essen/Trinken, Hygieneartikeln, Medikamenten und wichtigen Dokumenten kann man im Notfall sich und anderen helfen. 

Tipps und Checklisten für die persönliche Notfallvorsorge auf der Website des BBK

 

Sollte es plötzlich nötig werden, zügig das Haus oder die Wohnung zu verlassen, hilft ein bereit stehender Notfallrucksack, alles Wichtige für sich und die Familie dabei zu haben. 

Tipps für den Inhalt eines Notfallrucksacks

 

Versorgung mit Kaliumjodidtabletten

In Thüringen, wie auch in den anderen Bundesländern, werden Kaliumiodidtabletten (Jodtabletten) durch die Katastrophenschutzbehörden bevorratet. Sollte ein Ereignis eintreten, bei dem ein erheblicher Eintrag von radioaktivem Jod in gesundheitsgefährdendem Umfang in die Luft zu erwarten ist, wird durch die Katastrophenschutzbehörden die Verteilung von Jodtabletten veranlasst. Im Abstand von bis zu 100 km von Kernkraftwerken werden Tabletten für alle Personen bis 45 Jahre vorgehalten, in größeren Entfernungen erhalten nur Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie Schwangere Jodtabletten. Für eine optimale Wirkung dieser Tabletten ist der richtige Zeitpunkt der Einnahme entscheidend. Daher wird von einer unaufgeforderten, selbständigen Einnahme von Jodtabletten dringend abgeraten. Die betreffenden Personengruppen (Personen bis 45 Jahre, Schwangere, Kinder/Jugendliche) werden durch die Katastrophenschutzbehörden sowohl zur Abholung, als auch zur Einnahme der Tabletten explizit aufgefordert.

Nach aktuellem Stand der Wissenschaft wird nicht davon ausgegangen, dass aufgrund eines Ereignisses in der Ukraine die Einnahme von Jodtabletten in Deutschland notwendig werden kann.

Mehr Informationen zum Thema Kaliumjodidtabletten auf der Website des BMUV

Das Thüringer Innenministerium in den sozialen Netzwerken: