Rente für Rudy, Michel und Burnie

Innenminister Georg Maier überreichte Ende Mai die neuen Pflegeverträge für die Profi-Schnüffler der Thüringer Polizei an deren Diensthundeführer. Mit der rückwirkend zum 1. Januar 2019 in Kraft getretenen Regelung bleibt der nicht mehr einsatzfähige Diensthund in seinem bisherigem Zuhause und das Land trägt die Kosten für Futter und tierärztliche Behandlungen.

Die beiden Sprengstoffspürhunde Rudy und Michel wurden dazu ausgebildet, Sprengstoffe, Munition und Waffen, aber auch explosive Stoffgemische aufzuspüren. So werden sie beispielsweise bei Bombendrohungen oder zur Absicherung bei Staatsbesuchen eingesetzt. Mit ihrer zusätzlichen Ausbildung als Schutzhunde unterstützen sie ihre Diensthundführer im täglichen Polizeidienst. 
Personenspürhund Burnie war bundesweit der erste Coonhound im Polizeidienst. Seine Erfolge beim Aufspüren von vermissten Personen sowie möglichen Tätern waren so überzeugend, dass auch andere Bundesländer diese Rasse als Polizeihunde einführte.

Nach knapp 9 Jahren Polizeidienst kämpfen alle drei mit schweren gesundheitlichen Problemen und haben sich ihren Ruhestand nun redlich verdient.

Diensthund mit Ruhestandsplakette
Diensthund Rudy geht in den Ruhestand
Herr Schwarz mit Personenspürhund Burnie

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