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Größte Gefahrenabwehr-Übung in Thüringen

22. Juni 2019:

Morgens um 4 Uhr begannen die Vorbereitungen, um 9:15 Uhr ertönte dann bei vielen Thüringer Einsatzkräften der Alarm: Nach einer Gefahrenbremsung steht ein mit 300 Personen besetzter ICE etwa mittig im etwa 1,5 km langen Fleckberg-Tunnel. Innerhalb kürzester Zeit entwickelt sich ein Vollbrand. Hunderte von Reisende sind in Lebensgefahr. Alle alarmierten Einsatzkräfte müssen nun schnell auf extreme Notfallsituationen reagieren. Jeder Handgriff muss sitzen. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten muss reibungslos funktionieren. Schnell wird klar: Eine extrem harte Aufgabe, die den Beteiligten alles abverlangt.

- Im Tunnel Fleckberg zwischen Katzhütte und Masserberg wird heute der Katastrophenfall geprobt: Etwa 1.500 Protagonisten aus den Feuerwehren, den Katastrophenschutzzügen, der Krisenstäbe, der Landes- und Bundespolizei, den Rettungsdiensten und des THW sowie der Bahn werden direkt an der Einsatzübung auf der Neubaustrecke VDE 8.1 Ebensfeld-Erfurt beteiligt sein. Hinzu kommen Mitarbeiter umliegender Krankenhäuser und der Leitstellen. Es ist damit die umfangreichste Übung eines Großschadensereignisses im Freistaat. Erstmalig werden auch Todesfälle in Verbindung mit der psychosozialen und seelsorgerlichen Notfallversorgung von Angehörigen geübt.

Wir danken allen Mitwirkenden - insbesondere den vielen vielen ehrenamtlichen Rettungskräften - für den wirklich leidenschaftlichen Einsatz. Die einzelnen Abläufe und die aufgetretenen Probleme werden nun intensiv an verschiedenstens Stellen ausgewertet. Wir hoffen, dass die Übung viele hilfreiche Erkenntnisse bringt, die im Idealfall niemals im realen Einsatz Anwendung finden müssen. 

(Kopie 1)

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